27.04.2026
46. Raschützlauf des SV
Lampertswalde
Zum
46. Mal hieß es am Freitag (24.04.2026)
Raschützlauf des SV Lampertswalde. Sicher bin
ich mir nicht ... Aber die erste Auflage gab es
wahrscheinlich 1979 mit Start auf dem
Waldsportplatz oder bereits vor der Turnhalle.
Damals setzte im gesamten Kreisgebiet (Kreis
Großenhain) eine Lauf(erfindungs)bewegung ein.
So hatten zum Beispiel auch die Zabeltitzer
letzte Woche ihren 45. Lauf durch die Röderaue.
Bitte melden, wer sich vielleicht an den ersten
Lauf erinnern kann. Für Informationen wäre ich
sehr dankbar.
Auf dem Waldsportplatz wurde am 19. März 1978
ein Meilenlauf veranstaltet, sehr wahrscheinlich
in Zusammenarbeit der Schule mit der BSG Lok. Das
könnte der Auslöser für unseren Lauf gewesen
sein.
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19.03.1978 ->
Olympiameile
Start auf dem Waldsportplatz |
28.04.1995 ->
17. Raschützlauf
Letztmalig Start vor der Turnhalle |
26.04.1996 ->
18. Raschützlauf
Erstmalig Start vor dem Sportlerheim |
Bis 1995 erfolgte der Start vor der Turnhalle.
Beliebter Unterhaltungsgast war damals stets
Gerhard Rothe mit der Atze-Feuerwehr.
Am 26.04.1996 erfolgte bei der 18. Auflage
erstmalig der Start vor dem Sportlerheim. Damals
erfuhren unsere Sportanlagen eine umfassende
Sanierung. Das war der Auslöser für die
Verlegung von Start und Ziel auf die neue
Aschebahn.
Erneut
über 300 Läufer
Auch in diesem Jahr gingen wieder über 300
Sportler auf die Strecken. Insgesamt konnten wir
310 Teilnehmer begrüßen. Die Rekordzahl wurde
im Jahr 2024 mit 359 Läufern aufgestellt.
Protokoll 2026 aller
Strecken
17.45 Uhr -->
Bambinilauf 400 m --> 50 Teilnehmer (Rekord:
2023/65)
Pünktlich 17.45 Uhr gingen 26 Bambini Mädchen
auf die 400m-Runde, fünf Minuten später dann 24
Jungen.
Bei den Mädchen holte Fiona Röder vom SV
Lampertswalde in 1:45 min den Sieg. Silber ging
an Maria Trentzsch aus Ebersbach und Bronze an
Mira Starke vom SV Motor Großenhain.
Bei den Jungen war Tim Riechert vom TSV BW
Gröditz in 1:33 min der Schnellste. Silber
sicherte sich Franz Märkert vom SV Motor
Großenhain, vor Paul Philipp vom einheimischen
SV Lampertswalde. Paul lief die Strecke in guten
1:40 min.
17.55 Uhr -->
Schülerlauf über 1400 m --> 53 Teilnehmer
(Rekord: 2024/101)
Auf die 1400 m lange
Schüler-Strecke (AK U12) begaben sich 53
Talente, 26 Mädchen und 27 Jungen. Damit waren
hier ähnlich viele Kinder wie im letzten Jahr
auf der Rodelberg-Runde unterwegs.
Katharina Wirker vom SV Elbland Coswig-Meißen
ging als Titelverteidigerin auf die Strecke und
konnte den Pokal tatsächlich wieder erobern. In
5:51 min war sie die Allerschnellste. Bei den
Jungen erreichte Ole Mietzsch vom SV Scharfenberg
etwas ganz Tolles. Als Neunjähriger war er in
5:15 min schneller als alle teilnehmenden Zehn-
und Elfjährigen und eroberte damit verdient den
Siegerpokal.
Bei der Medaillenvergabe haben wir auch in diesem
Jahr nach AK u10 und AK u12 unterteilt.
Bei den Mädchen der AK u10 gab es einen
Dreifacherfolg für den SV Lampertswalde. Alma
Grimm siegte in 6:09 min vor Madlen Mayer (6:20
min) und Ida Johne (6:28 min). In der AK u12 ging
Gold an die Pokalsiegerin Katharina Wirker. Zehn
Sekunden hinter ihr eroberte Helene Zickler aus
Ebersbach in 6:01 min Silber, Bronze ging an Ida
Donath vom SV Scharfenberg in 6:07 min.
Pokalsieger Ole Mietzsch holte in der AK u10 der
Jungen überlegen Gold. Silber und Bronze ging an
den SV Lampertswalde. Johann Wenzel und Aaron
Bachmann liefen die Strecke in 5:48 min bzw. 5:59
min. Gold in der AK u12 eroberte sich Robin
Gerlach aus Ebersbach in 5:21 min. Silber ging
hier an Paul Riechert (SV Elbland Coswig-Meißen)
und Bronze an Max Walther (SV Chemie Nünchritz).
18.05 Uhr --> 5,4 km
--> 128 Teilnehmer (Rekord: 2025/137)
Pünktlich 18.05 Uhr ging
das Starterfeld mit 128 Teilnehmern auf die 5,4
km Strecke.
Bei den Damen ging der Sieg in 24:07 min an Sarah
Heber aus Wachau. Ella Güldenpfennig vom VfL
Lönningen eroberte in 24:28 min Silber.
Désirée Johne vom SV Lampertswalde konnte ihren
dritten Platz vom Vorjahr verteidigen, sie
eroberte Bronze in 24:39 min.
Ganz stark das Ergebnis bei den Herren. Auf dem
Podest war ein Dreifacherfolg für den SV
Lampertswalde zu verzeichnen. Hans Erik Thiele
siegte in 20:04 min vor Lasse Reising (20:16 min)
und Ronny Espig (21:22 min).
18.15 Uhr --> 11,4 km
--> 79 Teilnehmer (Rekord: 2011/94)
Auf unserer längsten Strecke waren in diesem
Jahr fünf Sportler mehr als im letzten Jahr
unterwegs. Insgesamt gingen 79 Sportler, darunter
immerhin 23 Damen, an den Start.
Den Sieg bei den Damen erlief sich Helene
Bergmann vom Triathlonverein Dresden in 47:50
min. Silber ging an Bianka Ott vom Citylauf
Verein Dresden in 50:29 min und der
Vorjahressiegerin auf der 5,4 km-Strecke, Hannah
Wagner vom WSV Viechtach, die die Strecke in
50:45 min absolvierte.
Bei den Herren konnte Robin Duha vom
Triathlonverein Dresden zum dritten Mal in Folge
gewinnen. Seine Siegerzeit ... 42:38 min. Auf den
Rängen folgen Alexander Golla (Wainsdorf/43:12)
und Falk Sittner (LG Ultralauf/43:33).
Jens Krause aus Schönborn lief die Strecke in
48:33 min, Thomas Mutzke aus Weißig kam auf
50:34 min, Lukas Arnhold und Oscar Rennert aus
Lampertswalde auf 61:22 bzw. 75:02 min. Aus
Großenhain angereist, lief der gebürtige
Lampertswalder Sebastian Thiel 54:54 min, Tommy
Rentzsch aus Oelsnitz war stolz auf 62:57 min.
Bei den Damen waren Katja Espig und Diana Stache
für den SV Lampertswalde in der Spur. Katja lief
62:41 min. Diana war freiwillig als Besenläufer
unterwegs. Danke dafür.
Dickes Dankeschön
Ein
dickes Dankeschön geht an das gesamte
Organisationsteam, in dem alle Abteilungen des
Vereins mit großem Aufwand beteiligt sind. Hier aber Namen zu
nennen, sicherlich würde ich jemanden vergessen.
Vielleicht sollten aber wieder die
Aufgabengebiete genannt werden. Da ist die
Planung im Vorfeld, die mindestens ein halbes
Jahr vorher beginnt, Ausschreibung, Anmeldung,
Medaillen, Pokale usw. ... in den Wochen vor dem
Lauf erfolgt der Frühjahrsputz der Abteilungen,
die Strecken müssen geprüft und in den zwei
Tagen vor dem Lauf markiert werden, die
Streckenposten (mindestens 16 Leute) werden
zusammengetrommelt und eingewiesen, Gleiches gilt
für das Anmeldeteam und das Küchenteam. Auch
die sanitären Anlagen und die Reinigung des
Sportlerheims dürfen nicht vergessen werden.
Großer Dank gilt auch dem Zeitnehmerteam, wir
möchten es nicht mehr missen, es spart
wahnsinnig viel Arbeitsaufwand und - zeit.
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